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THE GENTLEMEN ist eine neue Gangster-Action-Komödie von Guy Ritchie.
Raymond, rechte Hand von Drogenboss Pearson bekommt eines Abends Besuch vom schmierigen Schnüffler Fletcher. Der erzählt ihm eine Geschichte. 20 Millionen will Fletcher für sein Schweigen haben.
Das ist ganz kurz gesagt, wirklich sehr kurz , die Story von THE GENTLEMEN. Wer die anderen Gangster-Komödien von Guy Ritchie kennt, wird sich schnell an die Erzählweise gewöhnen, denn die bleibt irgendwie gleich.
Es gibt eine Geschichte in einer Geschichte und nichts ist eigentlich so wie es scheint. Für Fans sicher ein kurzweiliges Vergnügen. Wer das nicht mag, wird sich langweilen.
Mir hat in diesem Film am besten Hugh Grant als schmieriger Schnüffler Fletcher gefallen. Das ist einfach urkomisch. Man muss diesen Pechvogel einfach mögen. Hugh Grant hat zwar keine Hauptrolle, aber er spielt wirklich alle anderen an die Wand.

2014 bekam Chris Benstead zusammen mit drei Kollegen den Oscar für die beste Tonmischung von GRAVITY.
Benstead hat im Laufe seiner Karriere sehr oft im Tonbereich gearbeitet oder als Musik Editor, denn er hat Ton und und Musik studiert.
THE GENTLEMEN ist seine erste eigene Filmmusik. Ich glaube, die kann sich auch hören lassen. Benstead spielt mit dem Bogen, dem Körper, den Saiten seiner Streicher. Irgendwie klingt für mich so ein bisschen nach dem Stil von Hans Zimmer für Guy Ritchies SHERLOCK HOLMES.
Chris Bensteads Musik läßt die Dramatik erahnen. Anspielungen an das Ticken einer Uhr hören wir in mehreren Tracks. In einem geht das Ticken auch in Herzschläge über. Man kann sich wohl denken, was das zu bedeuten hat!
In einem anderen Track gibt es auch eine Mischung aus Blues mit Mini-schottischen Klängen. In der deutschen Synchronfassung gehen diese musikalischen Anspielungen dann natürlich ins Leere.
Im Film finde ich Chis Bensteads Musik sehr effektiv. Der Minimalismus passt. Losgelöst davon kommt vielleicht etwas Langeweile auf. Trotzdem darf man gespannt auf den nächsten Score von Chris Benstead sein.

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