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Die USA Ende der 1980er Jahre: Anwalt Bryan Stevenson gründet mit Eva Ensley die Equal Justice Initiative. Verurteilte, die möglicherweise unschuldig im Gefängnis sitzen, sollen rechtlichen Beistand bekommen. Stevenson trifft Walter McMillian, der für den Mord an einer Weißen zum Tode verurteilt wurde.
Der Film JUST MERCY beruht auf tatsächlichen Ereignissen. McMillian wurde später freigelassen. Die Ensleys Equal Justice Initiative setzt sich immer noch für möglicherweise unschuldig Verurteilte ein.
JUST MERCY gehört zu den vielen amerikanischen Filmen, in denen sich ein aufrechter Anwalt in David gegen Goliath Manier für die Gerechtigkeit einsetzt. In der Regel ist der Anwalt ein Mann und weiss, hier ist er schwarz.
Ein weiter Film im üblichen Schema, VERGIFTETE WAHRHEIT – DARK WATERS kommt wahrscheinlich im April in unsere Kinos. Vielleicht ist der ja spannender als JUST MERCY, denn das ist ein Film, der so trocken ist, wie Polanskis INTRIGE.
Beide Filmen wären als reines Dokudrama oder als Dokumentation interessant gewesen. Als Spielfilm funktionieren sie aber zumindest für mich nicht und das trotz sehr guter Darsteller. Bei JUST MERCY sind das Michael B. Jordan als aufrechter Anwalt, Brie Larson als Eva Ansley und Jamie Foxx, der spielt William McMillian.

Joel P. West hat die Filmmusik komponiert. Sein Score orientiert sich an Jazz und Gospel. Das Titelthema könnte zum Beispiel auch in einer Jazz-Kneipe im Hintergrund gespielt werden. Choräle hörten man durchgehend im Score, auch die in Anführungszeichen leichte Instrumentierung: Klavier, Schlagzeug, E-Gitarre und vielleicht liegt es an der Abmischung des Soundtracks, dass das Schlagzeug deutlich zu vernehmen ist.
Es mag jetzt vielleicht zu harsch klingen, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass Gospel irgendwie zu den Stereotypen gehört, wenn es um Afroamerikaner und vor allem unschuldig inhaftierte Afroamerikaner geht. Ich denke dadurch automatisch an Unterdrückung.
Davon abgesehen, ist das kein Score der Zuschauer manipuliert, wie es sehr oft in Hollywood Blockbustern passiert. Nein, bei JUST MERCY passt die eher zurückhaltende Mischung von Jazz und Gospel. „Equal Justice“ von Joel P. West für JUST MERCY.

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