Walker Shirley

Shirley Walker komponierte den gespenstischen Soundtrack des ursprünglichen Films „Final Destination“ (Final Destination). Auch bei ihrer ähnlich unheimlichen Musik zum New-Line-Remake des Klassikers „Willard“ (Willard) werden dem Publikum die Haare zu Berge stehen. Der Film kommt in diesem Jahr in die Kinos.

Fernsehzuschauer erlebten Walkers düstere, atmosphärische Klänge in der kurzlebigen, aber viel gepriesenen NBC/Dreamworks-Serie „The Others“, die von einem Hellseher-Team handelt. Mit ihrer typischen intensiven Action-Musik trug sie 1999 wesentlich zum Erfolg des Universal-Films „Mystery Men“ (Mystery Men) bei.

1995 steuerte Walker ihre Maßstäbe setzende Musik zu „Escape From L.A.“ (Flucht aus L.A.) bei – sie komponierte sie zusammen mit Regisseur John Carpenter. Der Soundtrack suggeriert die düstere Science-Fiction-Atmosphäre der Industrielandschaft und kombiniert Elemente traditioneller Western-Musik mit Welt-Musik. Mit ihrem Score zum spannenden MGM-Thriller „Turbulence“ (Turbulence) etablierte sie sich anschließend als namhafte Begabung unter den Filmkomponisten Hollywoods. Mehr als alles andere wurde ihr gruseliger Soundtrack zum Zeichentrickfilm „Batman: Mask of the Phantasm“ (Batman und das Phantom) gepriesen, den manche für die bisher beste Batman-Filmmusik halten.

Walker gilt als Vorkämpferin der weiblichen Komponisten in der Filmbranche und wird nach wie vor als eine der führenden Persönlichkeiten in diesem Bereich geachtet. Zu ihren Arbeiten zählen die preisgekrönten Zeichentrick-Serien „Batman“ (Batman) und „Superman“ (Superman) für Warner Bros., mit denen sie mehrfach für den Daytime-Emmy nominiert und einmal ausgezeichnet wurde. 1999 kam die Musik zum hoch gelobten „Batman Beyond“ (Batman of the Future) hinzu – dieser futuristische Techo/Grunge-Score brachte ihr den Daytime-Emmy ein und wird von Kid Rhino vertrieben.

Für das Fernsehen arbeitete sie aktuell an dem TBS-Fernsehfilm „Disappearance“ mit Harry Hamlin und Susan Dey sowie an der beliebten HBO-Serie „Spawn“.

Walker begann ihre Karriere als Solo-Pianistin der San Francisco Symphony – damals ging sie noch zur Schule. Ihre große Chance beim Film ergab sich, als sie 1979 für Francis Ford Coppola den Synthesizer für die Musik zu „Apocalypse Now“ (Apocalypse Now) spielte. Im gleichen Jahr komponierte sie Teile der Filmmusik zu Coppolas Produktion „Black Stallion“ (Der schwarze Hengst). Der TV-Film „Majority Rule“ (Die Kandidatin) brachte ihr eine Nominierung für den Kabel-TV-Preis ACE ein. Ihre Serie „Space: Above and Beyond“ wurde für den Emmy nominiert, außerdem erhielt sie zwei Annie-Nominierungen: für die Zeichentrickserie „Superman“ und aktuell für die HBO-Serie „Spawn“.

(Quelle: Pressetext zu FINAL DESTINATION 2; 2003)